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DCIT-Sitz – ehemaliges Torhaus

Das Torhaus diente seit Beginn der Zisterzienserabtei als Turm mit einem Tor, das zu ihrem Bereich führte – in der Mitte der verputzten Fassade kann man noch heute einen Backsteingewölbebogen über dem zugemauerten Gang sehen. Von dort verliefen Mauern, eine in Richtung der entfernten Ecke der Westwand der Basilika und die andere die Wierzyca entlang, in einiger Entfernung von den parallelen Klostergebäuden. Der zentrale (nördliche), älteste Teil des Gebäudes wurde im 15. Jahrhundert errichtet Das Torhaus wurde zwischen 1619 und 1649 umgebaut und es wurde mit Renaissance-Giebeln gekrönt. 1847 wurde es nach Osten und 1910 nach Westen erweitert. Der südliche Teil des Gebäudes ist ein ehemaliger Stall, der wahrscheinlich Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde.

Heute ist das Torhaus Sitz des Touristeninformationszentrums der Diözese (DCIT), das sich mit dem Pilger- und Touristenverkehr auf dem Gelände der mittelalterlichen Zisterzienserabtei befasst. Im Rahmen der Arbeiten, die das historische Gebäude umfassen werden, werden Dach- und Blecharbeiten, Wände und Decken, Fassaden, Elektro- und Sanitärinstallationen (sowie die Anpassung von Toiletten für Behinderte) saniert.

 

Künstlerhaus – Ehemaliges Schwesternhaus

Das Schwesternhaus wurde in der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts gebaut. Es ist bekannt, dass es 1835 in eine Gesangsschule umgewandelt wurde. Ein dreistöckiges Gebäude mit einer einfachen Form auf einem rechteckigen Grundriss, aus rotem Backstein und mit einem Satteldach.

Der technische Zustand des Gebäudes ist schlecht, die wichtigsten Probleme sind vor allem Feuchtigkeit und der Prozess der Zerstörung der Wände. Neben der Fassade müssen der Dachstuhl sowie veraltete Heizungs-, Sanitär-, Elektro- und Lüftungsanlagen einer gründlichen Sanierung unterzogen werden.

Das Künstlerhaus wird in dem ehemaligen Schwesternhaus errichtet und die Innenräume werden an die neue Funktion angepasst. Die Räume werden getrennt, eine neue Treppe wird gebaut, Böden und Innentüren werden erneuert.

KCEK – gegenwärtiges Bibliotheksgebäude

Das Gebäude, das sich in einem sehr schlechten Zustand befindet, stammt aus den späten 1980er Jahren und wurde für die Bedürfnisse der Bibliothek gebaut. Erstens erfordert es eine sofortige Stärkung der Struktur. Im Zuge der Sanierung werden Böden, Innentüren und Dachfenster erneuert. Elektro- und Sanitärinstallationen werden modernisiert.

In dem jetzt geschlossenen Bibliotheksgebäude wird wiederum das Zentrum für Bildung und Kultur Kociewie entstehen. Um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden, wird der Innenraum umgebaut und unter anderem eine neue Treppe errichtet.

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